AV 6070-GL Blackwood und AV 7070 Bronze: die Marmorküche, in der Materialien den Ton angeben

Einfach mehr Mut beweisen

Mut zeigt sich nicht in einer lauten Geste. Diese Küche ist dafür ein gutes Beispiel: Blackwood, ein dunkles Echtholzfurnier mit geprägter Maserung, trifft auf warme Bronzetöne und auf die Kühle von Edelstahl. Über der freischwebenden Küchenzeile entfaltet eine Nischenverkleidung aus Calacatta-Marmor ihre volle Wirkung. Dass diese Materialien zusammen harmonieren, ist die eigentliche Leistung dieser Planung. Sie liegen ungewöhnlich dicht beieinander und ordnen sich trotzdem zu einem ruhigen Bild. Verantwortlich dafür ist die Präzision, mit der Fronten, Flächen und Licht aufeinander abgestimmt sind. So entsteht eine Marmorküche, die nicht das Gefällige sucht, sondern den Ausdruck. Wie weit die Gestaltungstiefe dieser Premium-Linie reicht, zeigt die systemat-Produktwelt von Häcker – lassen Sie sich dort in Ruhe inspirieren. 

Blackwood: Echtholzfurnier mit spürbarer Maserung

Blackwood ist ein dunkles Echtholzfurnier, kein Lack und keine Nachbildung. Die Prägung läuft senkrecht über die Front und ist deutlich zu sehen wie zu tasten. Wer die Hand darüber führt, spürt die Struktur des echten Holzes.

Die Küchenzeile trägt diese Fronten über ihre ganze Länge. Weil sie freischwebt, ohne Bodenkontakt, wirkt die dunkle Fläche leichter, als ihr Material vermuten lässt – fast skulptural. Dahinter liegt voller Stauraum. Die Zeile ist Gestaltungselement und Arbeitsbereich in einem, und erschafft damit die perfekte Symbiose aus Funktion und Ästhetik.

Die Front bleibt nicht auf die Zeile beschränkt. Ein raumhohes Wandpaneel führt dasselbe Furnier weiter und nimmt beleuchtete Regalböden und die eingebauten Backöfen auf. Küche und Wand werden so zu einer Fläche – ein Prinzip, das den Raum ruhiger wirken lässt, als es die Zahl der Geräte vermuten ließe.

Eine durchlaufende Kehlleiste in gebürstetem Graphit – die Abschlussleiste unter der Arbeitsfläche – öffnet die Auszüge und zieht gleichzeitig eine ruhige Linie durch den Raum. Was eine grifflose Küche im Alltag ausmacht, lesen Sie im Küchenmagazin. 

Einfach mehr Berührungspunkte entdecken. 

Bronze und Edelstahl: der Gegenpol zur Zeile

Die Hochschränke setzen in dieser Komposition den Gegenpol. Die Fronten – AV 7070 in Bronze, eine geschliffen glänzende Metalliclack-Oberfläche – changieren mit dem Licht: am Tag zurückhaltend, am Abend warm und tief. Bronze ist hier keine Zutat, sondern die zweite Front dieser Küche und bildet die gesamte Hochschrankwand.

Dazu die Arbeitsfläche aus Edelstahl in FineSteel „Whirlfinish" – sachlich und handwerklich zugleich. Dunkles Holz, Bronze, Edelstahl: drei Materialien, die man selten in einem Raum sieht – und die hier ein gemeinsames Bild ergeben, statt miteinander zu konkurrieren.

Warum das aufgeht, hat weniger mit Lautstärke zu tun als mit einer abgestimmten Planung. Fronthöhen, Fugen, Materialkanten – jedes Maß ist auf das nächste abgestimmt. Mut heißt in dieser Küche nicht Effekt, sondern Konsequenz. 

Calacatta-Marmor: der helle Gegenpol

Über der Küchenzeile steigt die Nischenverkleidung aus Calacatta-Marmor raumhoch auf. Ihre lebendige Maserung ist der helle Gegenpol zum dunklen Holz. Und weil die Fläche nicht auf Fugenhöhe endet, wirkt sie weniger wie eine Verkleidung als wie ein Bild.

Davor stehen offene Metallregale, filigran und transparent. Sie lockern das dichte Materialbild auf, statt es zuzustellen. Ergänzt werden sie durch offene Regalfächer in der Zeile selbst, die Gläser und Steinschalen ins Licht setzen.

Denn Licht ist in dieser Marmorküche Teil des Materials. Indirekte Beleuchtung in den Regalböden und unter den Oberelementen hebt Strukturen hervor, die im Tageslicht kaum auffallen. Die Steuerung läuft über eine Fernbedienung, Lichtschalter oder Smart Home – abhängig davon, wie die Steckdosen im Raum geplant sind. Genau deshalb gehört Licht früh ins Planungsgespräch. 

Planung: was diese Komposition im Raum braucht

Dunkle Fronten brauchen Fläche und Licht, um zu wirken. In einem großzügigen Raum mit seitlichem Tageslicht entfaltet Blackwood seine Tiefe, in einem kleinen und dunklen Raum verliert es sie. Diese Küche ist deshalb keine Farbentscheidung, sondern eine Raumentscheidung.

Die Lichtplanung gehört schon früh zum Prozess. Wo Licht die Materialwirkung trägt, entscheidet die Lage der Anschlüsse mit darüber, wie die Küche später aussieht. Auch die schwebende Küchenzeile stellt Anforderungen: Ihre Unterschränke hängen an der Wand, statt auf dem Boden zu stehen. Das braucht eine tragfähige Wand und eine früh geklärte Befestigung.

Und schließlich die Nische selbst. Calacatta ist Naturstein, jede Platte zeichnet anders, kein Bild wiederholt sich. Welche Bahn an welcher Stelle sitzt, entscheidet über die Wirkung der ganzen Wand – das lässt sich am Materialmuster besprechen, nicht am Plan.

Die Materialkombination selbst ist nicht gesetzt. Blackwood lässt sich mit anderen systemat-Fronten verbinden, heller oder ruhiger, wenn Ihr Raum das verlangt. Welche Richtungen dabei möglich sind, zeigt ein Blick auf die Küchenstile bei Häcker. Eine erste Skizze Ihres Raums halten Sie im Küchenplaner fest. 

systemat: wo Anspruch zu Hause ist

Was diese Küche zusammenhält, ist Materialechtheit. Das Furnier ist echtes Holz, der Naturstein echter Stein, die Arbeitsfläche echter Edelstahl. Jede Furnierfront zeigt dabei eine eigene Zeichnung – zwei Küchen mit derselben Front sehen deshalb nie identisch aus.

Dazu kommt die Freiheit in der Planung. Korpusfarben, Fronthöhen und Kombinationen werden je Küche gefertigt. Unterschränke gibt es in drei, Oberschränke in sechs und Hochschränke in acht Höhen – Maße, mit denen sich eine Wand exakt aufteilen lässt, statt sie zu füllen.

Auch im Inneren bleibt der Anspruch derselbe. Der SDL-Auszug hat die schmalste Zarge am Markt. Die Zarge ist der Rahmen, der die Front trägt: Je schmaler er ausfällt, desto mehr Innenraum bleibt nutzbar. Und die Korpustiefe von 61 Zentimetern statt der marktüblichen 56 bringt rund zehn Prozent mehr Stauraum im Unterschrank.

Hinter dieser Premiumküche steht ein Familienunternehmen, das seit 1898 besteht und heute in fünfter Generation geführt wird. Gefertigt wird in Deutschland, an zwei Standorten in fünf Werken. Auf systemat gibt Häcker 5 plus 5 Jahre Garantie.

Materialien, die man sehen will

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