AV 6084-GL Vulkaneiche und AV 5075-GL Sandgrau: ein Holz prägt den Raum
Einfach mehr Charakter verleihen
Dieses Holz bestimmt den Raum, noch bevor die Details auffallen. Die Hochschränke tragen Vulkaneiche, so tief geprägt, dass die Oberfläche eher an Fels erinnert als an Holz. Davor steht eine Kochinsel in Sandgrau, hell und warm, mit einer Arbeitsplatte aus weich geädertem Naturstein. Dunkel gegen hell, rau gegen glatt: Das ist die ganze Idee dieser Küche, und sie kommt ohne Effekt aus. Die Materialien führen ein Gespräch miteinander, und der Raum bleibt dabei ruhig. Wer eine Küche aus Grau und Holz sucht, findet hier eine Variante, die beides ernst nimmt – das Natürliche, aber nicht das Rustikale. Wie weit die Gestaltungstiefe dieser Premium-Linie reicht, sehen Sie in der systemat-Produktwelt von Häcker.
Grau und Holz: Vulkaneiche, so tief geprägt, dass man zweimal hinsieht
Kaum jemand erkennt auf den ersten Blick, dass diese Fronten aus Holz sind. Die Fronten AV 6084-GL sind so tief geprägt, dass ihre reliefartige Oberfläche eher wie Stein wirkt als wie eine Holzfront. Dieser kurze Zweifel ist beabsichtigt – er lenkt den Blick auf das Material selbst.
Und das Material ist echtes Holz: Echtholzfurnier im Dekor Vulkaneiche, sehr dunkel gehalten, fast anthrazit. Die dunkle Farbgebung nimmt dem Holz nichts von seiner Natürlichkeit, im Gegenteil. Sie stellt die Struktur frei, die sonst in der Maserung untergehen würde.
Weil Furnier gewachsenes Holz ist, zeigt jede Front ihr eigenes Bild. Zwei Küchen mit denselben Fronten sehen deshalb nie gleich aus. Einfach mehr Berührungspunkte entdecken.
Die Kochinsel in Sandgrau: Rahmenfront mit Facette
Die Kochinsel setzt den Gegensatz. Sie trägt AV 5075-GL in Sandgrau – eine Rahmenfront mit Facette. Die Facette ist die abgeschrägte Kante am Rahmen: Sie fängt das Licht anders als die Fläche und macht aus einer klassischen Rahmenfront eine moderne.
Sandgrau ist dabei kein kühles Grau, sondern ein warmer, sehr heller Ton. Genau daran liegt es, dass diese Küche trotz der dunklen Hochschränke freundlich und leicht wirkt. Der helle Naturstein darüber führt denselben Gedanken weiter: Aus dem Gegensatz wird ein Dialog.
AV 5075-GL ist eine Mattlackfront – und damit lackierbar in rund 4.000 Farbtönen aus NCS, RAL Classic und RAL Design. Häcker lackiert im eigenen Werk. Sandgrau ist also eine Entscheidung, keine Vorgabe: Die Insel könnte auch jeden anderen Ton tragen, den Ihr Raum verlangt.
Naturstein: das durchlaufende Material
White Fantasy heißt der Naturstein dieser Küche, und er bleibt nicht auf der Arbeitsplatte. Dasselbe Material bildet die Nischenverkleidung. Ein Material, zwei Flächen – daraus entsteht die ruhige Bildsprache des Raums.
Der Stein ist hell und weich geädert, seine Oberfläche glatt und kühl. Die Platte trägt eine Schweizer Kante – eine unterseitig angeschrägte Kante, die eine dicke Platte schlanker erscheinen lässt, als sie ist. Er ist der Gegenpol zur rauen Vulkaneiche, und weil er mehrfach auftaucht, wirkt der Gegensatz komponiert statt zufällig.
Die Oberschrankvitrinen geben der Nische zusätzlich Tiefe. Glasböden, senkrechte Lichtleisten und Holz-Innenseiten setzen Geschirr und Gläser in Szene, ohne sie auszustellen.
Sichtbar wird dort auch der Korpus in Walnuss-natur. Er ist bei dieser Küche kein reines Innenleben, sondern gehört zum Bild: ein warmer Holzton, der hinter dem Glas den Gegensatz aus dunklem Furnier und hellem Stein zusammenhält.
Die runde Arbeitsplatte an der Kochinsel
Am Kopfende der Insel sitzt eine runde Arbeitsplatte in einheitlichem Naturstein. Sie durchbricht die sonst strenge Geometrie – eine charmante Unregelmäßigkeit, die ein Highlight schafft.
Praktisch ist sie außerdem. Sie dient zum Anrichten, und sie schafft einen Platz, an dem man beim Kochen oder beim Kaffee zusammensteht. Aus einer Arbeitsfläche wird so ein Treffpunkt: der Übergang von der Kücheninsel mit Theke zum Sitzplatz im Raum.
Planung: die Kochinsel als Mittelpunkt
Eine Insel dieser Größe braucht Raum um sich herum. Rund einen Meter Abstand zu Schränken und Wänden sollten Sie einplanen, damit Auszüge und Türen sich öffnen lassen, während jemand daneben arbeitet. Wie sich eine Kücheninsel im Grundriss richtig setzen lässt, zeigt der Beitrag im Küchenmagazin.
Die runde Arbeitsplatte übernimmt dabei die Rolle, die sonst eine angesetzte Platte spielt: Sie schafft den Platz zum Stehen und Sitzen, ohne die Insel zu verlängern. Welche Höhen und Tiefen sich für einen Sitzplatz eignen, lesen Sie im Beitrag zur Küchentheke.
In dieser Küche ist ein Kochfeld mit integriertem Dunstabzug verplant – der Abzug sitzt in der Kochfläche selbst und hält die Sicht über die Insel frei. Wie diese Lösung im Alltag funktioniert und wann sie sich anbietet, erklärt der Beitrag zum Abzug im Kochfeld. Ein Deckenlüfter wäre an dieser Insel ebenso schlüssig.
systemat: wo Anspruch zu Hause ist
Was diese Küche ausmacht, lässt sich an ihren Materialien ablesen: Echtholzfurnier an den Hochschränken, echter Naturstein auf Platte und Nische, eine im eigenen Werk lackierte Mattlackfront an der Insel. Nichts davon ist Nachbildung.
Individualität entsteht bei systemat aus dieser Materialtiefe und aus der Freiheit in der Planung. Jede Küche wird einzeln gefertigt: Fronten, Korpusfarben und Höhen werden je Planung zusammengestellt, Unterschränke in drei, Oberschränke in sechs, Hochschränke in acht Höhen.
Auch im Inneren bleibt der Anspruch derselbe. Der SDL-Auszug hat die schmalste Zarge am Markt. Die Zarge ist der Rahmen, der die Front trägt: Je schmaler er ausfällt, desto mehr Innenraum bleibt Ihnen. Dazu die Korpustiefe von 61 Zentimetern statt der marktüblichen 56 – rund zehn Prozent mehr Stauraum im Unterschrank.
Hinter dieser Premiumküche steht ein Familienunternehmen, das seit 1898 besteht und heute in fünfter Generation geführt wird. Gefertigt wird in Deutschland, an zwei Standorten in fünf Werken. Auf systemat gibt Häcker 5 plus 5 Jahre Garantie.
Vulkaneiche will man anfassen
Ein Häcker Fachhändler in Ihrer Nähe berät Sie zu Fronten, Farben und Planung.








