AV 7030 Black-star und AV 5015 Carbon metallic: eine dunkle Küche wie aus Stein gebaut
Einfach mehr Klarheit schaffen
Man sieht zweimal hin, um zu begreifen, woraus die Fronten dieser Küche bestehen. Es ist echter Stein, hauchdünn als Furnier verarbeitet – kein Dekor, keine Nachbildung, kein Druck. Genau dieser kurze Moment der Irritation trägt den ganzen Entwurf.
Was daraus entsteht, ist eine dunkle Küche mit architektonischer Klarheit und einer Haptik, die man so nicht überall findet. Die Fronten sind sachlich gegliedert, die große Arbeitsplatte scheint zu schweben, alles andere ordnet sich unter.
Zurückhaltend in der Form, kompromisslos in der Wirkung des einen Materials, das den Raum trägt. Wie weit die Gestaltungstiefe dieser Premium-Linie reicht, sehen Sie in der systemat-Produktwelt von Häcker.
Steinfurnier: echter Stein als Frontmaterial
Steinfurnier heißt: gewachsener Stein, in hauchdünnen Schichten abgetragen und als Front verarbeitet. Das Dekor Black-star ist dabei schwarz mit feinen Einschlüssen, die im Streiflicht kurz aufblitzen – daher der Name. Im Raum liest sich das Ergebnis als tiefes Anthrazit mit silbrigem Glimmer, nicht als flaches Schwarz.
Kein Druckdekor kann das nachahmen. Weil der Stein gewachsen ist, ist jede Fläche ein Unikat: Die Einschlüsse liegen nie zweimal gleich, und keine Front wiederholt eine andere. Jedes Erscheinungsbild hat es vorher so noch nicht gegeben.
Auch die Haptik verrät das Material. Die Oberfläche ist spürbar strukturiert, nicht glatt – man erkennt Stein mit der Hand, bevor man ihn benennt. Steinfurnier gehört zu den Frontmaterialien, die es nur bei systemat gibt.
Carbon metallic: die zweite Materialebene
Oberschränke und Zeile tragen AV 5015 im Dekor Carbon metallic – eine Polymerglas-Front. Eine 2 Millimeter starke Polymerbeschichtung erzeugt den seidenmatten, schimmernden Glaslook. Die Oberfläche ist samtweich, stoßfest und hoch kratzfest.
Zwei dunkle Materialien nebeneinander, und trotzdem keine Fläche, die in der anderen verschwindet: Das funktioniert, weil hier Textur unterscheidet und nicht Farbe. Der Stein ist strukturiert und matt, das Polymerglas glatt und leicht metallisch schimmernd.
Am deutlichsten wird das im Tagesverlauf. Fällt das Licht flach ein, tritt die Struktur des Steins hervor, während die Zeile ruhig bleibt. Steht die Sonne höher, dreht sich das Verhältnis um. Eine Designküche, die sich mit dem Licht verändert, statt immer gleich auszusehen.
Grifflos geplant: Flächen ohne Unterbrechung
Diese Küche ist durchgehend grifflos. Keine Leiste, keine Griffe, nichts, was die Fläche unterbricht – der puristische Charakter der Fronten bleibt dadurch unangetastet.
Die große Arbeitsplatte aus Silk negro naturale, dunkel und matt, scheint über den Schränken zu schweben. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den verglasten und beleuchteten Stauraum darunter, der die Insel optisch vom Boden löst.
Einen warmen Gegenpunkt setzt die Nischenverkleidung: eine spiegelnde Fläche in Champagnerton, hinterleuchtet. Sie hält die dunkle Materialwelt davon ab, geschlossen zu wirken. Was eine grifflose Küche im Alltag ausmacht, lesen Sie im Küchenmagazin.
Pocket Doors mit Feineiche-Korpus
Pocket Doors sind Türen, die zur Seite gleiten und anschließend seitlich im Schrank verschwinden. Sie stehen nicht im Raum wie eine geöffnete Flügeltür, und geschlossen ist die Hochschrankwand wieder eine ununterbrochene Fläche.
Eine überraschende Leichtigkeit gewinnt die Küche in dem Moment, in dem sich diese Türen öffnen. Dahinter liegt ein Innenausbau aus heller Feineiche mit beleuchteten Böden, offenen Fächern und einer eigenen Arbeitsfläche – helles Holz, das die dunkle Materialwelt für einen Augenblick durchbricht.
Eingerichtet ist die Zone als Coffee-Station; ebenso gut lässt sich dort eine Bar-Area planen. Der Gewinn ist derselbe: Alles bleibt aufgebaut und griffbereit, und alles ist in Sekunden wieder aus dem Raum verschwunden.
Glasauszüge als Designelement
In der Insel sitzen verglaste, beleuchtete Auszüge. Sie zeigen ihren Inhalt, ohne ihn offen zu präsentieren – Gläser und Geschirr bleiben hinter Glas, aber sichtbar.
Für die massive Insel bedeutet das Tiefe: Die geschlossene Steinfläche bekommt eine Ebene, die Licht durchlässt. Ordnung wird hier zum Gestaltungsmittel statt zur Pflichtaufgabe.
Die großzügige Kochinsel
Die Insel ist der Mittelpunkt dieser Küche und gleichzeitig ihr größter Materialauftritt. Damit sie das bleibt, braucht sie Abstand: rund einen Meter zu Zeile und Wänden, damit Auszüge sich öffnen lassen, während jemand daneben arbeitet.
Dunkle Flächen brauchen außerdem Licht und Raum. In dieser Planung kommt beides von bodentiefen Fenstern und einer hinterleuchteten Nische – in einem kleineren Raum wäre eine hellere Zeile die bessere Antwort. Wie sich eine Kücheninsel im Grundriss richtig setzen lässt, zeigt der Beitrag im Küchenmagazin.
Das Kochfeld wurde hier an der Wandzeile geplant, nicht auf der Insel. Wer sein Kochfeld in die Insel legen möchte, plant den Abzug gleich mit: Ein Kochfeld mit integriertem Dunstabzug und ein Deckenlüfter sind dafür gleichermaßen geeignet. Welche Küchenrichtung insgesamt zu Ihnen passt, zeigen die Küchenstile bei Häcker.
systemat: wo Anspruch zu Hause ist
Materialechtheit ist bei dieser Küche kein Zusatzargument, sondern das Thema selbst. Steinfurnier aus gewachsenem Stein, Polymerglas mit 2 Millimeter starker Beschichtung, echter Naturstein als Arbeitsplatte: Jede Fläche ist das, wonach sie aussieht.
Daraus folgt die Individualität. Jede Steinfurnier-Front ist ein Unikat, weil der Stein eines ist – das ist keine Behauptung, sondern eine Materialeigenschaft. Wie weit die Gestaltung ins Innere reicht, zeigt der helle Feineiche-Korpus hinter den Pocket Doors.
Auch im Inneren bleibt der Anspruch derselbe. Der SDL-Auszug hat die schmalste Zarge am Markt. Die Zarge ist der Rahmen, der die Front trägt: Je schmaler er ausfällt, desto mehr Innenraum bleibt Ihnen. Dazu die Korpustiefe von 61 Zentimetern statt der marktüblichen 56 – rund zehn Prozent mehr Stauraum im Unterschrank.
Hinter dieser Premiumküche steht ein Familienunternehmen, das seit 1898 besteht und heute in fünfter Generation geführt wird. Gefertigt wird in Deutschland, an zwei Standorten in fünf Werken. Auf systemat gibt Häcker 5 plus 5 Jahre Garantie.
Steinfurnier will man anfassen
Ein Häcker Fachhändler in Ihrer Nähe berät Sie zu Fronten, Farben und Planung.









